Muss ein Heißluftballon zum „TÜV“?

Prüfung und Instandsetzung der Ballone:

Die Regeln in der Luftfahrt sind streng und eindeutig. Einmal jährlich oder alle 100 Betriebsstunden müssen Heißluftballone auf ihre Luftfahrttüchtigkeit  hin überprüft und begutachtet werden.

Diese Überprüfungen dürfen ausschließlich von speziell ausgebildeten und zertifizierten luftfahrttechnischen Betrieben durchgeführt und dokumentiert werden. Gleiches gilt für Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten.

Das gesamte Ballonsystem wird hierbei akribisch überprüft!

Im Besonderen wird die gesamte Hülle des Ballones inspiziert. Dabei wird mit einem Zuggewicht von ca. 14,8 DaN an vesrchiedenen Stellen des Hüllenstoffes „gezogen“. Reißt die Hülle, müssen entweder Teile der Hülle ausgetauscht oder die gesamte Hülle stillgelegt werden. Zudem werden alle Ventilleinen, das Parachute und die Ventile überprüft.

Das gesamte Brennersystem wird ebenalls fachmännisch überprüft, zerlegt, gereinigt, eingestellt und nach dem Zusammensetzen mittels exakt vorgeschriebener Funktions- und Druckprüfungen wieder zur Nutzung freigeben. Man muss dazu wissen, dass ein Brenner nur optimal funktioniert, wenn der Gasdruck im System in einem bestimmten Bereich ist. Bei unserem System sind das ca. 5-7 bar.

Und schließlich wird auch der Korb untersucht und geprüft. Die Struktur der Verflechtungen, die Stahlseile, sowie der Korbrahmen werden gecheckt.

Und schlussendlich wird das Funkgerät wie auch der Transponder  ebenfalls mittels Sende.- und Empfangssignalen durch gesondert ausgebildetes und zugelassenes Fachpersonal kontrolliert.

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